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Interpretationen


Ein Tick besteht prinzipiell aus 3 Klickgeräuschen, wobei das erste das schwächste und das dritte das lauteste ist. Die Klick-Geräusche sind allerdings von Nebengeräuschen überlagert und von Uhr zu Uhr sehr verschieden, ja sogar bei einer Uhr können sie total unterschiedlich sein. Es kommt vor, dass sich das erste Klicken kaum abhebt und daher nicht zuverlässig erkannt wird, bei einem Tick etwas früher und beim anderen später. Das wirkt sich in einem unregelmässigen Bild im Gangfenster aus, die Impulse "tanzen" auf und ab. Trotzdem sollte die generelle Tendenz ersichtlich sein und händisch gemessen werden können. Ein hoher Filterwert und manueller Trigger in der halben Signalhöhe können hier helfen. Beachten Sie aber, dass bei hohen Filterwerten die Amplitudenmessung nicht mehr stimmt.
Die automatische Gangmessung erkennt aber auch solche schlechten Signale recht zuverlässig, weil ein intelligenter Mittelwert angewendet wird.
Weiters kann passieren, dass nicht das dritte, sondern das zweite Klicken die höchste Signalstärke hat. Dadurch wird die Amplitudenmessung überlistet und zeigt viel zu hohe Werte an. Manche Uhren machen das abwechselnd bei jedem 2. Ticken. Das täuscht dann einen sehr grossen Abfallfehler vor, der nicht wirklich existiert. Beobachten Sie die Kurvenanzeige während der Messung. Mit etwas Übung werden Sie bald die Signale optisch bewerten können.
Nebengeräusche im Raum können das Signal soweit stören, dass die erste Flanke nicht richtig erkannt wird. Achten Sie auf eine Aufstellung, die frei von Vibrationen ist, wie sie etwa bevorzugt von Rechnergehäusen ausgehen.