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Signalpegel


Für ein gutes Messergebnis ist nicht zuletzt eine optimale Einstellung des Signalpegels wichtig. Dafür ist hauptsächlich der Pegelregler am Gerät verantworlich.
Der Schieberegler im Programmfenster ist für die Feinanpassung, die die Software automatisch erledigt. Deshalb sollte auch "Mikro Auto" immer eingeschaltet sein. Mit der folgenden Prozedur finden Sie das beste Ergebnis.



Schalten Sie Mikro Auto AUS und drehen Sie den Pegelregler am Gerät so weit auf, dass der Aussteuerungsbalken rot zu flackern beginnt, wie im linken Bild dargestellt. Dann schalten Sie Mikro Auto EIN, der Schieberegler stellt sich dann etwa in die Mitte. An der Zusammenwirkung Schieberegler und Aussteuerungsanzeige könne Sie immer abschätzen, ob die Einstellung passt. Grundsätzlich ist alles richtig, solange der Balken grün ist. Wenn der Schieberegler weit oben oder unten ist, empfiehlt es sich, mit dem Pegeltregler auszugleichen. Ein Nachregeln ist auf jeden Fall nötig, wenn der Balken kurzzeitig oder dauernd rot ist.

Wenn der Schieberegler am oberen Anschlag steht, bedeutet das ein schwaches Signal. In den allermeisten Fällen lässt sich das mit dem Pegelregler ausgleichen. Wenn nicht, kann es sein, dass die Schallübertragung unterbrochen ist, weil etwa die Uhr nicht am Abnehmerbügel anliegt.

Aber nicht nur ein zu kleines, auch ein zu grosses Signal kann Probleme verursachen. Das folgende Bild zeigt einen übersteuerten Verstärker an:



Im roten Kreis ist sichtbar, dass das Signal "am Plafond ansteht", d. h. abgeschnitten wird. Hier kann die Software nicht mehr den genauen Zeitpunkt der höchsten Signalspitze finden, der für die Amplitudenmessung herangezogen wird. Pegelregler zurückdrehen ist angesagt.

Das Ticken wird von einem piezoelektrischen Abnehmer aufgenommen und extrem verstärkt. Da liegt es in der Natur der Sache, dass Nebengeräusche, die in der Grössenordnung des Tickens selbst liegen, sich unheilvoll auf die Messung auswirken. Daher ist es wichtig, dass fremde Schallquellen möglichst ferngehalten werden.



Im linken Bild sind die Nebengeräusche so stark, dass sie die Messung verfälschen. Sie sehen im roten Kreis, dass das erste Klickgeräusch in den Störungen untergeht. Die Auswertung kann erst das zweite, stärkere Klicken erfassen. Das wird bei der Messung einen zu grossen Amplitudenwert vortäuschen. Die Störgeräusche sollten nicht grösser sein als im rechten Bild dargestellt. Sie sehen hier, wie sich das erste Klicken deutlich von den Störungen abhebt.

Wenn Sie die Zeitwaage zum Aus- Ein- oder Umspannen angreifen, gibt es normalerweise einen "Höllenlärm" im Lautsprecher. Das Programm erkennt aber solche abnormal grossen Pegel und dreht den Laustärkeregler sofort auf Null. Wenn wieder Stille eigekehrt ist, wird die Lautstärke nach 3 Sekunden auf den vorigen Wert aufgedreht.


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